Truck 

13 MAN TGX für Lamkewitz

Das Leipziger Unternehmen Lamkewitz Schüttgut-Transporte und Tiefbau setzt bereits seit Jahren auf MAN und erneuert jetzt den Fuhrpark.

Die ersten elf MAN TGX 18.500 mit XL-Kabine, 500-PS-Motor und HydroDrive® haben die René Lamkewitz Schüttgut-Transporte in Schkeuditz bei Leipzig in den Dienst gestellt.

  • 13 neue MAN TGX 18.500
  • MAN HydroDrive®
  • MAN Wartungs- und Reparaturvertrag ComfortSuper

Für René Lamkewitz ist die Zahl 13 keine Unglückszahl. Schließlich steht sie 2019 für die Erneuerung seines reinrassigen MAN-Fuhrparks, denn genau 13 neue MAN TGX bekommt der Inhaber der gleichnamigen Spedition René Lamkewitz Schüttgut-Transporte und Tiefbau dieses Jahr geliefert. Die ersten elf Sattelzugmaschinen mit Löwen im Kühlergrill konnte der 55-Jährige bereits Ende August am Firmensitz in Schkeuditz bei Leipzig offiziell in Empfang nehmen. Die 500 PS starken TGX 18.500 mit D26-Motor sind hochwertig ausgestattet und verfügen alle über den MAN HydroDrive®-Antrieb. Den zuschaltbaren Antrieb an der Vorderachse setzt Lamkewitz konstant als einer der ersten Kunden überhaupt ein.

„Seit es den MAN HydroDrive® gibt, kaufe ich nur noch Sattelzugmaschinen mit dem hydraulischen Radnabenmotor an den Vorderrädern. Das ist ein guter Kompromiss zum klassischen Allrad und spart erheblich Gewicht“, argumentiert Lamkewitz. Ohne diesen hydrostatischen Zusatzantrieb könnte der gebürtige Leipziger seine Kippsattelzüge längst nicht mehr in jede Baustelle oder Kiesgrube schicken. Von Vorteil sei auch, dass sich der MAN HydroDrive® jetzt mit dem automatisierten Schaltgetriebe kombinieren lasse. Seitdem kommen ihm nur noch Fahrzeuge mit Zwölfgang-TipMatic-Getriebe und Offroad-Programmierung auf den Hof. Es erhöht den Komfort für seine Fahrer und senkt die Reparaturkosten. Und Einschränkungen hinsichtlich Bauhöhe, Wendigkeit oder Fahrerhauswahl gebe es aufgrund des hydraulischen Vorderachsantriebs keine.

MAN-Verkäufer Christian Kappel (2.v.li. im Bild) übergibt im Beisein von MAN-Verkaufsleiter Olaf Baumgart (links) und MAN-Regionalleiter Sebastian Lippay (rechts) symbolisch mit festem Händedruck die neuen Fahrzeuge an René Lamkewitz, Gründer und Inhaber der René Lamkewitz Schüttgut-Transporte und Tiefbau.

In Sachen Kabine wählt Lamkewitz standardmäßig das breite, aber flache XL-Fahrerhaus mit niedrigem Motortunnel und reichlich Stauraum. Sie biete seinen Fahrer viel Platz für Arbeit und Pausen. Damit sie ihm die Treue halten, lässt er die MAN-Fahrerhäuser komfortabel ausstatten. Dazu zählen ein übernachtungstaugliches Komfortbett, Luxus-Fahrersitz, Kühlschrank, Klimaautomatik und Xenonscheinwerfer. In Summe gehört das in der Baubranche noch längst nicht überall zum Standard. Darüber hinaus verfügen alle MAN TGX über einen Abbiegeassistenten, der sich vor allem im Cityverkehr bezahlt macht und die Fahrer entlastet.

Sämtliche Sattelzugmaschinen sind dem Wartungs- und Reparaturvertrag ComfortSuper von MAN ausgestattet. Der Full-Service-Vertrag deckt alle Wartungs- und Inspektionsarbeiten, alle Reparaturen am Fahrzeug sowie alle gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen ab. Nur um die Reifen, Trailer und kleinere Gewaltschäden kümmert sich Lamkewitz in der eigenen Werkstatt noch selbst. Den Rest übernimmt der MAN Servicebetrieb in Leipzig-Stünz, mit dem Lamkewitz seit Jahren äußerst zufrieden ist. „Dort sind die Mechatroniker gut ausgebildet und verstehen ihr Handwerk. Lange müssen meine Lkw bei MAN nie stillstehen. Und die Kommunikation mit meinem Lkw-Verkäufer Christian Kappel und dem MAN-Serviceteam klappt hervorragend“, lobt der rührige Sachse die Zusammenarbeit mit dem Leipziger MAN-Stützpunkt. Sein Fuhrpark besteht insgesamt aus 30 MAN-Lkw, von denen das Gros als Kippsattel unterwegs ist. Einige Drei- und Vierachskipper – ebenfalls von MAN – mischen sich darunter, genauso wie zwei Kettenbagger, zwei MAN TGE-Transporter als Kleinbus und als Werkstattwagen sowie ein Pick-up und eine kleine Kehrmaschine. Seit der Firmengründung 1993 sind Fuhrpark und Belegschaft kontinuierlich angewachsen. Etwa 30 Mitarbeiter zählt das Unternehmen derzeit.

Zum Einsatz kommen die knallgelben Neulinge mit Hardox-Auflieger hauptsächlich im Schüttguttransport von Sand, Kies, Erden und Schotter sowie für Aushub, Bauschutt und Betonbruch. Meistens sind die Kippsattelzüge im Umkreis von 50 Kilometern im Einsatz und legen pro Jahr etwa 80.000 Kilometer zurück. Weiter weg fahren die 40-Tonner nur, wenn Kunden nach Abrissarbeiten kontaminierte Materialien abzutransportieren haben, die fachgerecht transportiert und entsorgt werden müssen. Schließlich bilden neben dem erfolgreichen Transportgeschäft Abbruch, Rückbau und Entkernung von Gebäuden und Industrieanlagen das zweite Standbein von Lamkewitz.