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„Ohne sie wären wir aufgeschmissen“

Sie sind die "großen“ Helfer im Alltag oder retten sogar Leben: Kommunal- und Feuerwehrfahrzeuge. Vom 5.5.-9.5.2014 wurden auf der Messe IFAT in München die Neuheiten für die Ver- und Entsorgungswirtschaft präsentiert.

Feuerwehrfahrzeuge von MAN

Karsten Weber und Martin Zaindl blicken stolz auf Ihre Fahrzeuge. „Manchmal bekommt man gar nicht bewusst mit, was Kommunalfahrzeuge alles leisten oder wo sie überall eingesetzt werden. Aber ohne sie wären wir im Alltag aufgeschmissen“, sagt Weber. „Mit den Lkw werden Abfälle eingesammelt, Straßen gekehrt, Schnee geräumt oder Kanäle gereinigt. Alles was man als selbstverständlich sieht“, fügt Zaindl hinzu. Beide sind seit zweieinhalb Jahren ein eingespieltes Team im Bereich Kommunal- und Feuerwehfahrzeuge von MAN. Gerade gehen sie noch einmal alle Neuerungen an den Messefahrzeugen durch, besprechen beispielsweise die Anpassungen an der Fahrzeugfront wie die Frontanbauplatte für einen Schneepflug und die hochgesetzte Winterdienstbeleuchtung.

Martin Zaindl und Karsten Weber besprechen Anpassungen an der Fahrzeugfront eines MAN Kommunalfahrzeugs
Martin Zaindl (links) und Karsten Weber arbeiten eng zusammen, wenn es um Weiterentwicklungen bei Kommunalfahrzeugen geht.

Weber und Zaindl kennen die Branche genau. Zaindl verantwortet mit seinen 40 Kommunalverkäufern den Vertrieb der Fahrzeuge in Deutschland, Weber ist als Segment Manager Product Marketing für das Fahrzeugportfolio weltweit zuständig. Er und seine Kollegen koordinieren die Anforderungen aus den einzelnen Ländern und das Aufbauherstellermanagement. Denn bei Fahrzeugen für die Kommunalwirtschaft stellen Hersteller wie MAN das Fahrgestell, die Aufbauten wie beispielsweise bei einer Kehrmaschine kommen dagegen von speziellen Aufbauherstellern.

In diesen Branchen gleicht kein Modell dem anderen, jeder Lkw wird an die individuellen Kundenwünsche angepasst. „Allein in Deutschland gibt es viele unterschiedliche Anforderungen: Im Süden braucht man zum Beispiel Fahrzeuge, die auch bergiges Terrain meistern. In anderen Regionen müssen sie auch bei Hochwasser bestehen. Egal bei welchem Fahrzeug, wir arbeiten immer eng mit der Aufbauherstellerindustrie zusammen“, erklärt Zaindl. „Uns ist es wichtig, dass unsere Fahrzeuge für alle Aufbauhersteller gleich geeignet sind. Daher binden wir alle Hersteller in der Konzeptionsphase mit Workshops früh ein, um die Anforderungen vorzeitig zu erkennen und darauf reagieren zu können“, sagt Weber.

Wichtige Hinweise für die Weiterentwicklung der Fahrzeuge bekommen Weber und seine Kollegen von Vertriebskollegen aus aller Welt. Da es in jedem Land eigene Normen gibt, gehört in Webers Team auch die Arbeit in Ausschüssen zum Alltag dazu. „So erkennen wir die Entwicklungen früh. Alle Informationen gebündelt zusammen ergeben dann ein Gesamtbild. Hier braucht man ein Feingespür für Trends und Erfahrungswerte“, sagt Weber.

Enge Zusammenarbeit zahlt sich aus

Wie gut die Zusammenarbeit mit Aufbauherstellern funktioniert, zeigt das Beispiel der Einführung der Abgasnorm Euro 6 bei Feuerwehrfahrzeugen. MAN hatte als erster Hersteller Euro 6 für Feuerwehrfahrzeuge auf den Markt gebracht. „Die Aufbauten bei Feuerwehrfahrzeugen sind sehr komplex. Wir haben bereits zwei bis drei Jahre vor Markteinführung mit den verschiedenen Aufbauherstellern , die weltweit vertreten sind, gesprochen und erklärt, was für Veränderungen in unseren Fahrzeugen anstehen. Zum Beispiel wo künftig Abgasanlage, Luftansaugung und AdBlue-Tank neu platziert werden“, berichtet Weber. „Die Aufbauhersteller haben dann sehr früh von uns Vorabfahrzeuge bekommen, um ihre Aufbauten an die neuen technischen Voraussetzungen anpassen zu können“, erklärt Zaindl.

Die enge Kooperation zahlt sich aus. In Europa hat MAN bereits eine gute Marktposition. „In Deutschland sind wir mit Abstand Marktführer bei den Feuerwehrfahrzeugen, bei Kommunalfahrzeugen konnten wir in den letzten Jahren deutlich dazugewinnen“, hebt Zaindl hervor. Ein hoher Wert, wenn man auch bedenkt, dass bei den meisten Feuerwehren die ganze Mannschaft bei der Entscheidung beteiligt ist. „Schließlich fahren die Feuerwehrleute dann auch mit dem Fahrzeug 25 Jahre lang und müssen gut damit zurechtkommen und Hilfe leisten können“, erklärt Weber. Bei beiden leuchten die Augen, wenn sie von den Fahrzeugen sprechen. „Das ist doch klar“, sagt Zaindl lachend. „Feuerwehrfahrzeuge findet man schon seit der Kindheit toll. Jeder kennt das typische Signalrot der Fahrzeuge.“ Für Weber waren die Trucks lange Zeit auch Bestandteil seiner Freizeit: „Ich war zuletzt Kommandant bei einer Freiwilligen Feuerwehr. Für mich ist es ein Vorteil zu wissen, warum die Kunden gerade die ein oder andere Anforderung an unsere Fahrgestelle haben.“

Neuheit auf der IFAT

Dieses Jahr zeigte MAN auf der IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, unter anderem den Hydro Hybrid, ein Abfallsammelfahrzeug mit hydraulischer Hybridtechnik. Abfallsammelfahrzeuge eigenen sich hervorragend für die Rückgewinnung von Bremsenergie, da sie im Stop-and-Go-Verkehr der Abfallbehälterentleerung auf kurzer Fahrtstrecke häufig abbremsen und wieder anfahren. Die Bremsanlage bremst selbst dann, wenn man vom Gas geht. Das bringt eine Kraftstoffersparnis von bis zu 15%. Auf der Messe wurden von MAN auch viele andere Branchenlösungen in Euro 6 vorgestellt, die alle eines gemeinsam haben – sie sind perfekt auf die Anforderungen der Anwender und der Aufbauhersteller abgestimmt.

Martin Zaindl mit einem MAN Kommunalfahrzeug

Messbare Erfolge

Martin Zaindl hat bereits in vielen Bereichen bei MAN gearbeitet. Der Wirtschaftsingenieur leitet seit 2010 den Vertrieb für Kommunal- und Behördenfahrzeuge in Deutschland. Er ist stolz auf sein Team: „In den letzten Jahren konnten wir den Marktanteil deutlich steigern.“

Karsten Weber vor einem italienischen MAN Feuerwehrfahrzeug

Leidenschaft und Beruf

Karsten Weber freut sich, wenn er zwischendurch ans Steuer eines Feuerwehrtrucks kann, um die Fahrzeuge zu testen. Auch privat war er lange Zeit bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Martin Zaindl und Karsten Weber mit ihren Fahrzeugen

Jede Neuerung wird genau besprochen

Zaindl und Weber planen gemeinsam. Zaindl bekommt die Wünsche von den Kommunen und Entsorgungsunternehmern, Weber sammelt die Anforderungen der Aufbauhersteller.

MAN TGS Kommunalfahrzeug

Universell einsetzbar

Viele Kommunalfahrzeuge können je nach Saison flexibel eingesetzt werden: Im Winter zum Winterdienst oder im Sommer als Kehrmaschine, für den Transport oder Arbeiten mit dem Ladekran.

MAN Feuerwehrfahrzeug

Helfer in Not

Feuerwehrmänner sind bei ihren Einsätzen auf die Verlässlichkeit der Feuerwehrfahrzeuge angewiesen. MAN hat bereits eine lange Tradition bei den Lösch- und Gerätefahrzeugen.

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